Inhaltsverzeichnis:

  1. Ist der Arbeitgeber verpflichtet für Arbeit zu sorgen?
  2. Was tun wenn der Arbeitgeber keine Arbeit mehr hat?
  3. Wann bekommt ein Arbeitnehmer Arbeitslohn ohne zu arbeiten?
  4. Kann mein Arbeitgeber mich zwingen minusstunden zu machen?
  5. Was sind die Pflichten des Arbeitgebers?
  6. Welche Rechte und Pflichten haben Arbeitgeber * innen und Arbeitnehmer * innen?
  7. Wann hat man keinen Anspruch auf Entgelt?
  8. Kann mein Arbeitgeber mich einfach nach Hause schicken?
  9. Wann entsteht Anspruch auf Gehalt?
  10. Wann darf der Arbeitgeber minusstunden anordnen?
  11. Kann Arbeitgeber zum Einspringen zwingen?
  12. Welche Rechte und Pflichten hat der neue Mitarbeiter aus dem Arbeitsvertrag?
  13. Wann hat man Anspruch auf Arbeitsentgelt?
  14. Wer hat keinen Anspruch auf Krankengeld?
  15. Kann der Arbeitgeber mich zwingen zum Arzt zu gehen?
  16. Wer muss ein arbeitszeitkonto führen?
  17. Wann gibt es diesen Monat Lohn?
  18. Wann Lohnabrechnung fällig?
  19. Ist man verpflichtet minusstunden zu machen?

Ist der Arbeitgeber verpflichtet für Arbeit zu sorgen?

Arbeitgeber sind im Rahmen eines bestehenden Arbeitsverhältnisses verpflichtet, Leben und Gesundheit des Arbeitnehmers zu schützen. Darunter fallen zum Beispiel der Schutz vor Unfällen, ein gut ausgestatteter Arbeitsplatz und ein fairer Umgang miteinander.

Was tun wenn der Arbeitgeber keine Arbeit mehr hat?

Entgegen dem bereits erwähnten Grundsatz „Ohne Arbeit kein Lohn“ ist in § 615 Satz 1 BGB für den Fall des Annahmeverzugs des Arbeitgebers geregelt, dass der Arbeitnehmer für die infolge des Verzugs nicht geleistete Arbeit die vereinbarte Vergütung verlangen kann, ohne zur Nachleistung verpflichtet zu sein.

Wann bekommt ein Arbeitnehmer Arbeitslohn ohne zu arbeiten?

Ein Arbeitnehmer hat bei einer persönlichen Arbeitsverhinderung Anspruch auf bezahlte Freistellung, wenn er unverschuldet für eine verhältnismäßig nicht erhebliche Zeit durch einen in seiner Person liegenden Grund an der Arbeitsleistung verhindert ist (§ 616 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB).

Kann mein Arbeitgeber mich zwingen minusstunden zu machen?

Kann mein Arbeitgeber mich zu Minusstunden zwingen? ... In diesem Fall gilt gemäß § 615 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB): Angeordnete Minusstunden muss der Arbeitgeber voll bezahlen. Sie dürfen nicht zulasten des Arbeitnehmers gehen und auch nicht auf dem Arbeitszeitkonto vermerkt werden.

Was sind die Pflichten des Arbeitgebers?

Der Hauptpflicht des Arbeitgebers aus dem Arbeitsvertrag ist demnach die Verpflichtung zur Bezahlung der vereinbarten Vergütung. Die Höhe der Vergütung kann sich nach einem Tarifvertrag, oder nach der zwischen den Parteien getroffenen individualrechtlichen Abrede bestimmen.

Welche Rechte und Pflichten haben Arbeitgeber * innen und Arbeitnehmer * innen?

Recht auf Arbeitszeugnis nach Kündigung. Recht auf Fürsorgepflicht durch Arbeitgeber. Recht auf Kündigungsschutz, sobald Arbeitsverhältnis länger als 6 Monate dauert. Recht auf Mitbestimmung bei mindestens 5 ständig Beschäftigten durch Betriebsverfassungsgesetz.

Wann hat man keinen Anspruch auf Entgelt?

Bei Arbeitsunfähigkeit besteht Anspruch auf Entgeltfortzahlung, wenn der Arbeitnehmer, wäre er nicht erkrankt, einen Anspruch auf Vergütung gehabt hätte. Die Arbeitsunfähigkeit muss die alleinige Ursache für den Arbeitsausfall sein. Ist das nicht der Fall, besteht kein Anspruch auf Entgeltfortzahlung.

Kann mein Arbeitgeber mich einfach nach Hause schicken?

Dürfen Arbeitgeber Mitarbeitende nach Hause schicken? Der Arbeitgeber ist aus seiner Fürsorgepflicht heraus verpflichtet, einen objektiv arbeitsunfähig erkrankten Arbeitnehmer von der Arbeit fernzuhalten. Heißt also: Der Führungskraft steht es grundsätzlich frei, Beschäftigte nach Hause zu schicken.

Wann entsteht Anspruch auf Gehalt?

Bei Arbeitnehmern heißt das: Erst die Arbeit, dann der Lohn. Der Arbeitnehmer geht in Vorleistung, erst dann bekommt er sein Geld. Bei Engpässen kann der Arbeitgeber mit einem Vorschuss einspringen, muss aber nicht.

Wann darf der Arbeitgeber minusstunden anordnen?

Was die Minusstunden betrifft: Arbeitgeber dürfen nicht einseitig Arbeitszeitkonten mit Minusstunden belasten. Denkbar sind allerdings tarifvertragliche oder arbeitsvertragliche Regelungen, die die Nutzung von Arbeitszeitkonten zur Überbrückung von Auftragsschwankungen vorsehen.

Kann Arbeitgeber zum Einspringen zwingen?

Es gibt keine Pflicht einzuspringen Grundsätzlich sind Arbeitnehmer nicht verpflichtet, außerhalb ihres einmal festgelegten Dienstplans einzuspringen. Der Arbeitgeber besitzt zwar ein sogenanntes Direktionsrecht zu Ort und Zeit der Arbeitsleistung.

Welche Rechte und Pflichten hat der neue Mitarbeiter aus dem Arbeitsvertrag?

Rechte & Pflichten als Arbeitnehmer
  • Erhalt von Einkommen bei erbrachter Leistung.
  • Recht auf Beschäftigung.
  • Recht auf freie Meinungsäußerung, wobei er auf Belange von Arbeitgeber, Kunden und Vertragspartner Rücksicht nehmen muss.
  • Recht auf Gleichbehandlung.
  • Recht auf Einsicht in Personalakte.

Wann hat man Anspruch auf Arbeitsentgelt?

Der Anspruch auf Entgeltfortzahlung besteht erst, wenn das Arbeitsverhältnis vier Wochen ununterbrochen bestanden hat (§ 3 Abs. 3 EFZG). (3) Der Anspruch nach Absatz 1 entsteht nach vierwöchiger ununterbrochener Dauer des Arbeitsverhältnisses.

Wer hat keinen Anspruch auf Krankengeld?

Keinen Anspruch auf Krankengeld haben unter anderem Familienversicherte, Rentner, Bezieher von Arbeitslosengeld II und Praktikanten.

Kann der Arbeitgeber mich zwingen zum Arzt zu gehen?

«Hat ein Arbeitgeber die Vermutung, dass jemand nicht mehr arbeitsfähig ist, kann er den Mitarbeiter aus Sicherheitsbedenken zur betriebsärztlichen Untersuchung schicken», so Schipp weiter. Das könne zum Beispiel bei Suchterkrankungen von Arbeitnehmern der Fall sein.

Wer muss ein arbeitszeitkonto führen?

Müssen Arbeitgeber Arbeitszeitkonten führen? Grundsätzlich besteht keine Pflicht, Arbeitszeitkonten für Mitarbeiter zu führen. Nur für Minijobber und in einigen Branchen ist die Arbeitszeiterfassung laut Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz vorgeschrieben.

Wann gibt es diesen Monat Lohn?

Der Arbeitgeber ist dazu verpflichtet, das Gehalt stets pünktlich und in voller Höhe an Sie auszuzahlen, schließlich haben Sie ja auch Ihre finanziellen Verbindlichkeiten. Die meisten Arbeitnehmer erhalten ihr Gehalt am Monatsende, in Ausnahmefällen aber auch in der Monatsmitte oder sogar als wöchentliche Auszahlung.

Wann Lohnabrechnung fällig?

Sie ist spätestens am letzten Arbeitstag des Monats zu zahlen. Zudem kann von der Regelung grundsätzlich abgewichen werden. In Arbeits-und Tarifverträgen oder Betriebsvereinbarungen finden sich daher meist andere Regelungen zur Fälligkeit.

Ist man verpflichtet minusstunden zu machen?

Der Arbeitgeber kann Minusstunden gegenüber dem Arbeitnehmer nicht ohne Weiteres anordnen. Wenn fixe Arbeitszeiten im Vertrag vereinbart sind, etwa täglich zwischen 9 Uhr und 18 Uhr, kann der Arbeitgeber diese nicht einfach verschieben.