Inhaltsverzeichnis:

  1. Was ist Valneva für ein COVID-19 Impfstoff?
  2. Wann wird Valneva COVID-19 Impfstoff in Deutschland zugelassen?
  3. Ist die COVID-19 Impfung gefährlich für 12- bis 17-Jährigen oder nicht?
  4. Wie viele Impfdosen von dem COVID-19-Impfstoff von Johnson & Johnson sind für den vollständigen Schutz nötig?
  5. Wann kommt der Totimpfstoff gegen COVID-19 nach Deutschland?
  6. Welche Nebenwirkungen können nach einer Moderna COVID-19-Impfung auftreten?
  7. Sind bekannte oder frühere allergische Reaktionen eine Kontraindikation für eine COVID-19-Impfung?
  8. Wie viele gegen COVID-19 Geimpfte lagen auf einer Intensivstation?
  9. Was empfiehlt die europäische Behörde für Menschen mit geschwächtem Immunsystem hinsichtlich der dritten COVID-19 Impfung?
  10. Was ist ein Totimpfstoff gegen COVID-19?
  11. Welche Nachbeobachtungszeit ist nach der COVID-19-Impfung empfohlen?
  12. Sind COVID-19-Impfreaktionen wichtig für eine gute Immunantwort?
  13. Kann nach einer COVID-19-Impfung zu einer allergischen Reaktion kommen?
  14. Wie viele gegen COVID-19 Geimpfte lagen zwischen August und September auf einer Intensivstation?
  15. Wie wirksam ist der COVID-19-Impfstoff Comirnaty?
  16. Hat die Einnahme von Antipyretika/Antiphlogistika einen Einfluss auf die Wirksamkeit von COVID-19-Impfstoffen?
  17. Was ist das Risiko von schweren Nebenwirkungen nach der COVID-19-Impfung?
  18. Ist der COVID-19-Impfstoff aufgrund der schnellen Entwicklung weniger sicher?

Was ist Valneva für ein COVID-19 Impfstoff?

Im Gegensatz zu den bisher in Europa und Nordamerika zugelassenen Impfstoffen handelt es sich beim dem Vakzin von Valneva um einen klassischen inaktivierten Impfstoff (Totimpfstoff), wie er beispielsweise auch gegen Tetanus oder Hepatitis A und B zum Einsatz kommt.

Wann wird Valneva COVID-19 Impfstoff in Deutschland zugelassen?

Totimpfstoff von Valneva zeigt gute Daten – Zulassung könnte 2022 erfolgen.

Ist die COVID-19 Impfung gefährlich für 12- bis 17-Jährigen oder nicht?

Die Ständige Impfkommission ( STIKO ) empfiehlt eine Covid-19-Impfung für alle 12- bis 17-Jährigen. Die Behauptung, die Impfung sei für Kinder ab 12 Jahren gefährlich, ist falsch. Denn der Nutzen der Schutzimpfung überwiegt das Risiko von Impfnebenwirkungen, die bisher sehr selten aufgetreten sind.

Wie viele Impfdosen von dem COVID-19-Impfstoff von Johnson & Johnson sind für den vollständigen Schutz nötig?

Der Corona-Impfstoff COVID-19 Vaccine Janssen® von Johnson & Johnson ist bislang der erste COVID-19-Impfstoff, bei dem nur eine Impfdosis für einen umfassenden Schutz nötig ist. Er erhielt im März 2021 die bedingte Zulassung in der EU.

Wann kommt der Totimpfstoff gegen COVID-19 nach Deutschland?

Nicht auf Valneva warten Wann dieser Impfstoff in der EU zugelassen werden könnte, ist noch völlig offen, realistisch ist im Laufe des Jahres 2022. Denn die Prüfung durch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat noch nicht begonnen.

Welche Nebenwirkungen können nach einer Moderna COVID-19-Impfung auftreten?

Auch bei dem Impfstoff COVID-19 Vaccine Moderna® von Moderna können nach dem Impfen sogenannte Impfreaktionen auftreten, die allerdings nach kurzer Zeit wieder abklingen. Das können etwa Schmerzen an der Einstichstelle, Kopf- sowie Muskel- und Gelenkschmerzen, Müdigkeit oder grippeähnliche Symptome sein.

Sind bekannte oder frühere allergische Reaktionen eine Kontraindikation für eine COVID-19-Impfung?

○ Bei bekannten Allergien gegenüber Inhaltsstoffen des COVID-19-Impfstoffs ist die Impfung kontraindiziert. ○ Sind früher allergische Reaktionen nach der Gabe von anderen Impfstoffen aufgetreten, soll die Nachbeobachtungszeit auf 30 Minuten verlängert werden.

Wie viele gegen COVID-19 Geimpfte lagen auf einer Intensivstation?

Im Zeitraum Februar bis September 2021 waren es laut Robert Koch-Institut (RKI) 1,84 Prozent (210 von 11.419). Zwischen Mitte August und Anfang September war der Anteil mehr als fünfmal so hoch. Da waren auf den Intensivstationen etwa zehn Prozent der Corona-Patient:innen geimpft (119 von 1.186 Menschen).

Was empfiehlt die europäische Behörde für Menschen mit geschwächtem Immunsystem hinsichtlich der dritten COVID-19 Impfung?

Für Menschen mit stark geschwächtem Immunsystem empfiehlt die europäische Behörde die dritte Impfdosis, und zwar bereits ab 28 Tagen nach der zweiten Dosis. Diese Empfehlung gilt für die Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna.

Was ist ein Totimpfstoff gegen COVID-19?

Der erste Coronaimpfstoff aus inaktivierten Viren („Totimpfstoff“), der in Europa entwickelt und weltweit klinisch getestet wurde, hat in einer Phase III-Studie eine bessere Immunität und Verträglichkeit erzielt als die Vakzine AZD1222 von AstraZeneca. Eine Zulassung in Großbritannien wurde bereits beantragt.

Welche Nachbeobachtungszeit ist nach der COVID-19-Impfung empfohlen?

Im Allgemeinen wird eine Nachbeobachtungszeit nach der Impfung gegen COVID-19 von mindestens 15 Minuten empfohlen. Längere Nachbeobachtungszeiten von 15-30 Minuten sollten vorsichtshalber bei bestimmten Risikopersonen eingehalten werden, z. B. bei Personen mit Gerinnungshemmung oder einer Impfkomplikation in der Anamnese. Eine Impfkomplikation wird laut STIKO definiert als eine über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehende gesundheitliche Schädigung.

Sind COVID-19-Impfreaktionen wichtig für eine gute Immunantwort?

Studien zeigen: Auch bei Menschen, die keine Beschwerden nach der Corona-Schutzimpfung haben, liegt die Wirksamkeit der Impfstoffe bei bis zu 95 Prozent. Das heißt: Auch Geimpfte, die keine spürbaren Impfreaktionen haben, bauen einen effektiven Schutz vor dem Coronavirus auf.

Kann nach einer COVID-19-Impfung zu einer allergischen Reaktion kommen?

Vollständige Antwort ansehenBei allen Impfstoffen können nach Anwendung allergische Reaktionen auftreten. In die Gruppe der allergischen Reaktionen fallen sowohl passagere lokale Überempfindlichkeitsreaktionen nach der Impfung als auch schwerwiegende potentiell lebensbedrohliche Sofortreaktionen (Anaphylaxie).Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), das in Deutschland für die Sicherheitsbewertung von Impfstoffen zuständig ist, gibt die durchschnittliche Häufigkeit von anaphylaktischen Reaktionen nach der Verabreichung von derzeit in Deutschland zugelassenen Impfstoffen mit 0,4 bis 11,8 pro 1 Million Impfstoffdosen an.Während in den Zulassungsstudien für die mRNA-Impfstoffe gegen COVID-19 keine anaphylaktischen Reaktionen auftraten, wurde seit ihrer Einführung über vereinzelte anaphylaktische Reaktionen bei Geimpften berichtet. Die anaphylaktischen Reaktionen traten kurz nach der Impfung auf und mussten ärztlich behandelt werden.

Wie viele gegen COVID-19 Geimpfte lagen zwischen August und September auf einer Intensivstation?

Rund zehn Prozent der Intensivpatienten, die zwischen Mitte August und Anfang September registriert wurden, waren geimpft. In absoluten Zahlen: 119 von 1.186. Im Zeitraum von Anfang Februar bis Anfang September lag der Anteil der Geimpften noch deutlich niedriger: 210 von 11.419 – das entspricht 1,84 Prozent.

Wie wirksam ist der COVID-19-Impfstoff Comirnaty?

So wirksam ist der Impfstoff Der Impfstoff Comirnaty® von BioNTech/Pfizer ist ein hochwirksamer Impfstoff gegen das Coronavirus: Die Wahrscheinlichkeit, nach einer Infektion an COVID-19 zu erkranken, sinkt hierbei für Geimpfte um rund 95 Prozent.

Hat die Einnahme von Antipyretika/Antiphlogistika einen Einfluss auf die Wirksamkeit von COVID-19-Impfstoffen?

Vollständige Antwort ansehenDie Datenlage zu den COVID-19-Impfstoffen ist aktuell nicht ausreichend, um eine sichere Aussage hinsichtlich eines Einflusses der genannten Medikamente auf die Wirksamkeit (Immunogenität) der Impfstoffe treffen zu können. So kann die Auswirkung der Gabe von Paracetamol an einzelne Proband:innen in den Zulassungsstudien von AstraZeneca und ihre Auswirkung auf die nachfolgende Immunität derzeit nicht beurteilt werden, da dem RKI keine Daten dazu vorliegen. Ebenso verhält es sich mit der in einigen Veröffentlichungen erwähnten Zeitangabe, fiebersenkende Medikamente nicht innerhalb von 6-8 Stunden nach Impfung zu geben.Darüber hinaus ist für die COVID-19-Impfstoffe gegenwärtig noch kein serologisches Schutzkorrelat definiert, sodass nicht eingeschätzt werden kann, inwieweit ein evtl. niedrigerer Antikörperspiegel im Hinblick auf einen verminderten Schutz von klinischer Relevanz ist.

Was ist das Risiko von schweren Nebenwirkungen nach der COVID-19-Impfung?

Das Risiko einer schwerwiegenden Nebenwirkung infolge einer Impfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 liegt bei gerade einmal 0,02 %, betrifft also durchschnittlich nur eine von 5.000 Personen.

Ist der COVID-19-Impfstoff aufgrund der schnellen Entwicklung weniger sicher?

Nein. Ein Impfstoff wird in Deutschland nur dann zugelassen, wenn er an ausreichend vielen Personen getestet wurde und bestätigt wurde, dass die gewünschte Wirkung gegenüber den aufgetretenen Nebenwirkungen deutlich überwiegt.